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Mehr als 6.500 Menschen aus der Region bereits erfolgreich geimpft

Auch wenn der Impfstoff derzeit knapp ist, blicken Clemens Hoch, Staatssekretär, und Marc Ruland, MdL zuversichtlich in die Zukunft. Trotz Impfstoffengpass gelingt es, die besonders gefährdete Gruppe der Alten- und PflegeheimbewohnerInnen in besonderem Maße zu schützen. Hier belegt Rheinland-Pfalz einen der Spitzenplätze. In der besonders verletzlichen Gruppe der Menschen in den Pflegeeinrichtungen haben mehr als 80 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner sowie knapp 70 Prozent der Mitarbeitenden bereits ihre Erstimpfung erhalten. „In Zahlen sind das rund 3.300 schützende Impfdosen in unseren regionalen Alten- und Pflegeheimen“, zeigen sich beide erfreut.

Darüber hinaus meldet das Impfzentrum Mayen-Koblenz am Standort Polch rund 2.900 Impfungen und im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen sind bisher rund 360 Impfungen durchgeführt worden. „Insgesamt sind das bereits mehr als 6.500 Menschen unserer Heimat und es geht weiter voran“, sagt Hoch hoffnungsvoll.

Er und Marc Ruland, MdL verweisen darauf, dass in Rheinland-Pfalz alle Zweitimpfungen gesichert sind. „Auch die wegen der Lieferengpässe verschobenen Erstimpfungen im Impfzentrum können wie geplant vom 17. Februar an nachgeholt werden“, bekräftigt das 2-für-Mainz-Team.

Rheinland-Pfalz verfolgt das Ziel, dass bis Ende Februar 200.000 Erstimpfungen verabreicht sind. Die Impfplanung für die kommenden Wochen wurde angepasst und für die zur Verfügung stehenden Impfstoffmengen optimiert. Für Impfberechtigte mit beruflicher Indikation, die nicht älter als 65 Jahre sind, steht jetzt als Impfstoff das kürzlich zugelassene Vakzin von AstraZeneca bereit. Geimpft wird sieben Tage die Woche, also auch am Wochenende. Ab dem 1. März sollen alle übrigen bereits registrierten Personen ihren Impftermin erhalten.

Ebenfalls vom 1. März an soll es außerdem Impfangebote für alle in Rheinland-Pfalz niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte inklusive der Coronapraxen sowie für alle Zahnärztinnen und Zahnärzte geben. Weitere Impfstoffe stehen kurz vor der Zulassung, so dass ab dem zweiten Quartal deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung stehen wird. Ministerpräsidentin Malu Dreyer plant, alle Landräte, Oberbürgermeister, das Deutsche Rote Kreuz, niedergelassene Ärzte und die Impfdokumentation zu einer „Impfkonferenz Rheinland-Pfalz“ einzuladen, um die extrem herausfordernde Logistik miteinander zu besprechen. Mit den größeren Impfstoffmengen werde man ab April deutlich mehr Impfberechtigten eine Corona-Schutzimpfung anbieten können.

„Die Verantwortlichen in Rheinland-Pfalz haben gezeigt, dass wir einerseits flexibel auf kurzfristige Veränderungen reagieren, andererseits den Menschen schnell und verlässlich den schützenden „Piks“ ermöglichen können“, so Ruland abschließend.