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Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling digital zu Gast bei Clemens Hoch und Marc Ruland

2 für Mainz-Team lädt ein zur gemeinsamen Diskussionsrunde

Leere Geschäfte, Cafés und Restaurants, einsame Fußgängerzonen, verwaiste Shopping-Malls. Wollen wir, dass unsere Innenstädte zukünftig so aussehen? Was sind alternative Strategien? Und welche Weichen müssen wir jetzt stellen, damit wir diesem negativen Trend entgegenwirken können? Zu einer öffentlichen Videokonferenz zum Thema „Zukunft Innenstadt“ am 2. März 2021, um 18.30 Uhr, laden Clemens Hoch, Staatssekretär, und Marc Ruland, Landtagsabgeordneter, gemeinsam mit Achim Hütten ein, um diese und viele weitere Fragen zu diskutieren. Als besonderen Gast begrüßt das 2 für Mainz-Team den Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling, der mit persönlichen Erfahrungswerten aus der Landeshauptstadt und Input aus erster Hand viel Wissenswertes beisteuern kann.

„Nach wie vor hält uns Corona alle fest im Griff und lässt leider keinen persönlichen Austausch in größerer Runde zu. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit diesem digitalen Format dennoch möglichst vielen Interessierten eine Plattform bieten, mit uns zu diesem Thema ins Gespräch zu kommen, das uns alle betrifft“, sagt Ruland.

Schon vor der Corona-Pandemie verschwanden alteingesessene Geschäfte, die großen Ketten bezogen die Ladenlokale, einige blieben einfach leer stehen. Das ist die größte Gefahr für unsere Kernstädte. Erst steht ein Geschäft leer, dann sind es bald drei und immer mehr, ein sogenannter Trading-Down-Effekt. Die Pandemie wirkt wie ein Brandbeschleuniger und lässt bereits lang schwelende Probleme noch einmal besonders sichtbar werden. Viele Geschäftsmodelle sind nicht mehr auf der Höhe der Zeit und haben dem florierenden Onlinehandel nichts entgegenzusetzen. Manche Kunden sind entwöhnt vom stationären Einkauf und brauchen neue Impulse um die Innenstädte für sich wiederzuentdecken.

Die Innenstadt der Zukunft: Das könnten Erlebnisangebote und Begegnungsräume sein. Mit vielfältigen Möglichkeiten, die rund um das Verweilen in der Innenstadt, drinnen und draußen, einladen: Kinderbetreuung, Kultur, Handel, Bildung, Sport und Spiel in der Innenstadt und vieles mehr. Die Innenstädte sollten so weiterentwickelt werden, dass sie wieder zum Lebensmittelpunkt der Menschen werden. 

Insbesondere mache der rasend wachsende Online-Handel nach dem ersten Jahr der Corona-Pandemie merklich dem Einzelhandel in den Innenstädten zu schaffen. Als „eine von vielen guten Ideen“ bezeichnen die Sozialdemokraten das neue Landes-Förderprogramm „DigiBooster“, das für Anfang 2021 für kleine und mittlere Unternehmen vom Wirtschaftsministerium angekündigt ist. Pro Unternehmen sind Zuschüsse von bis zu 15.000 Euro möglich, sowohl für Hard- als auch für Software, beispielsweise für neue Kassensysteme, digitale Lösungen oder Beratung.

„Helfen Sie uns, eine gemeinsame Vision zu entwickeln und unseren Innenstädten eine Perspektive zu geben“, so Hoch.

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