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Andernacher Sozialdemokraten richteten ersten digitalen Neujahrsempfang aus

In diesem Jahr fand der Neujahrsempfang der Andernacher SPD vor ganz ungewohnter Kulisse statt. Pandemiebedingt wichen die Sozialdemokraten auf einen digitalen Empfang aus und konnten nicht, wie in den vergangenen Jahren fast schon zur Tradition geworden, die Besucher*innen auf dem Geysirschiff empfangen. So begrüßte Clemens Hoch, Staatssekretär gemeinsam mit seinem 2-für-Mainz-Partner und Vorsitzenden der Andernacher SPD, Marc Ruland, MdL aus dem Studio des TV Mittelrheins. Von hier wurde die Aufzeichnung live auf die Webseite www.spd-andernach.de gestreamt und kann auch heute von Interessierten angeschaut werden.  

Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Menschen waren eines der bestimmenden Themen.

„Wohl niemand hätte vor einem Jahr ein solches Szenario für möglich gehalten. Unsere Gedanken sind heute Morgen insbesondere bei den Menschen, die erkrankt sind oder um Angehörige trauern.“, so Clemens Hoch, Staatssekretär. Er machte zugleich deutlich, was beginnend im Jahr 2020 alles unternommen wurde, um sich für das Coronavirus besser zu wappnen. Neben der Aufrüstung von Krankenhäusern, wurden medizinische Geräte angeschafft, Intensivkapazitäten um 50% aufgestockt, die Testkapazitäten hochgefahren, und vieles mehr. „Wir lassen uns nicht unterkriegen, trotz oder gerade wegen der Herausforderungen. Wir können Hoffnung haben: Die ersten Impfungen sind gut angelaufen.“, so Clemens Hoch und Malu Dreyer, Ministerpräsidentin, die der „besondere Gast“ war. Malu Dreyer nannte neben der erfolgreichen Pandemiebekämpfung „Klimaschutz und die Digitalisierung“ als die größten Zukunftsaufgaben. Dabei sei Klimaschutz zugleich einer der Jobmotoren der Zukunft. Sie lobte Andernach für die florierende Essbare Stadt, mit der ein Zeichen für Artenvielfalt, ein besseres Mikroklima und soziale Teilhabe gesetzt werde.

Vor dem Hintergrund der Pandemie betonte sie, dass immer noch viele auf die zugesicherten finanziellen Hilfen des Bundes warteten: „Die Hilfen stehen eigentlich bereit, sie müssen jetzt rasch fließen.“

Achim Hütten, Oberbürgermeister, unterstrich im Gespräch mit Marc Ruland, MdL, welche Anstrengungen die Pandemie im vergangenen Jahr „von unserer Stadt, den Mitarbeitern in allen Bereichen der Verwaltung und allen Menschen abverlangte“. Hütten dankte Bund und Land dafür, dass ein Großteil der Steuerausfälle kompensiert werde.

Hütten und seine Sozialdemokraten sprachen auch die Sorgen von Arbeitnehmer an, die in Kurzarbeit sind oder gar ihren Job verloren haben. In gleichem Atemzug nannten sie den Einzelhandel, der durch die coronabedingten Schließungen hart getroffen ist. Hier werde die Stadt Anfang Februar einen Onlinegipfel ausrichten und erste Antworten für die Zukunft formulieren. „Das, was die Stadt tun kann, werden wir tun.“, versprach Hütten.

Weiterhin machte er aktuell darauf aufmerksam, dass die Stadtverwaltung Hilfe bei der Vergabe von Impfterminen anbiete und einen Impf-Fahrdienst eingerichtet habe. Diese Angebote richten sich an alle über 80-Jährigen. Der Service ist erreichbar unter: 02632 922-332.

Trotz allem „müssen wir den Blick nach vorne richten“, auf eine Zeit nach der Pandemie. Für 2021 sieht Hütten die Schwerpunkte der Stadt im sozialen Wohnungsbau, der Digitalisierung und im Bereich Mobilität. Eine bereits mehrfach verschobene Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung hinsichtlich eines Mobilitätskonzeptes wird dazu Anfang Februar digital stattfinden.

Zum Abschluss des Neujahrsempfangs sprach Marc Ruland, MdL, er bedankte sich bei allen, die gerade in diesen schweren Zeiten der Pandemie, für andere da sind: „Solidarität und Zusammenhalt sind die Tugenden der Stunde.“

„Uns war es wichtig, gerade in dieser Zeit nicht einfach auf den Neujahrsempfang zu verzichten, sondern damit auch ein Zeichen zu setzen, dass wir da sind – dass wir für Sie da sind. Heute, morgen und in Zukunft.“, so Ruland.