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Marc Ruland und Achim Hütten im Austausch mit Betreiber des Parkhotels, Bernhard Ruf

Bernhard Ruf ist in die Offensive gegangen und nutzt die für viele schwere Krise als Chance. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um in die Zukunft zu investieren“, sagt der Betreiber des Parkhotels sowie des Restaurants und Cafés „Am Schänzchen“. Er nutzt die Zwangspause für eine umfassende Renovierung seiner Räumlichkeiten. Achim Hütten, Clemens Hoch und Marc Ruland, MdL ist es wichtig, sich gerade auch in schwierigen Zeiten regelmäßig mit den Gewerbetreibenden der Stadt auszutauschen und wo immer möglich, Hilfestellung anzubieten. Sie staunten nicht schlecht, als sie das Restaurant betraten. Wo sonst Gäste bewirtet werden, ist es staubig, alles ist leergeräumt, an allen Ecken und Enden wird umgebaut. Der Gastraum erhält ein modernes Farbkonzept in Rot- und Grautönen, modernes, dazu passendes Mobiliar, neue Fußböden und eine von der Mittelrheinhalle entkoppelte Klimatechnik. Im April soll alles fertig sein.

„Wir freuen uns, wenn wir bald wieder öffnen können“, hat Ruf sich seinen Optimismus bewahrt. Er nutzt einen Teil des Darlehens der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), um die Umbaumaßnahmen zu finanzieren. Lediglich einige seiner Mitarbeiter musste er in Kurzarbeit schicken. Mit dem Kuchenverkauf am Wochenende und der regelmäßigen Belegung einiger Zimmer des Parkhotels durch Geschäftsleute sichert sich der Unternehmer wenigstens einen Teil seiner Einnahmen. „Es ist immer gut, mehrere Standbeine zu haben“, sagt er.

„Wir sind begeistert, wie Bernhard Ruf seine Situation meistert. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, macht er das Beste aus der Situation“, lobt Ruland den aktiven Einsatz des Rheinländers. „Bernhard Ruf ist seit 30 Jahren ein Teil von Andernach. Und das soll auch so bleiben! Toll, dass er nach vorne blickt und in die Zukunft investiert“, ergänzt Hoch anerkennend.

Im nächsten Schritt plant Ruf die Umwandlung des Parkhotels in ein Boutique-Hotel. Nach und nach sollen die 28 Zimmer mit modernen Bädern und neuem Mobiliar ausgestattet werden. Dabei legt der Hotelier Wert auf Einzigartigkeit und Individualität, eine persönliche Note sowie hohen Service in familiärer Atmosphäre. Zudem sollen die Hotelgäste Wohn-Accessoires und der Jahreszeit entsprechende Deko-Artikel käuflich erwerben können. Mit diesem Konzept soll vermehrt ein jüngeres Publikum angesprochen werden.